Wetter- und Warnlage für Deutschland




Ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Freitag, 24.09.2021, 14:00 Uhr

Heute noch an der See Windböen, in exponierten Berglagen Sturmböen, allgemein nachlassend. Kommende Nacht in der Südhälfte örtlich Nebel. Morgen keine Warnungen.

Wetter- und Warnlage: Während den Norden und die Mitte des Landes Frontensysteme mit allerdings meist nur geringen Niederschlägen streifen, bleibt im Süden Hochdruckeinfluss wetterbestimmend.

WIND: An den Küsten und im küstennahen Binnenland steife, entlang der vorpommerschen Ostseeküste anfangs auch stürmische Böen (Bft 7 bis 8) aus westlichen Richtungen. In den Gipfellagen der nördlichen und östlichen Mittelgebirge stürmische Böen, auf exponierten Gipfeln Sturmböen (Bft 9). Im Tagesverlauf insgesamt allmählich abnehmender Wind.

Abends und in der kommenden Nacht an den Küsten, vor allem entlang der vorpommerschen Küste, noch steife, auf dem Brocken anfangs stürmische Böen aus West bis Südwest, Samstagfrüh dann nur noch rund um Rügen.

NEBEL: In der Nacht zum Samstag in der Südhälfte gebietsweise Nebel mit Sichtweiten unter 150 Meter.

Detaillierter Wetterablauf:
Heute Nachmittag im Südwesten heiter, teils sonnig. Sonst stark bewölkt und lokal etwas Sprühregen. Höchstwerte in der Südwesthälfte 21 bis 25 Grad, in der Nordosthälfte 16 bis 20 Grad. Im Norden und Osten mäßiger bis frischer, an der See starker und böiger Westwind, sonst schwachwindig aus West bis Südwest. In der Nacht zum Samstag im Norden dicht bewölkt und örtlich etwas Regen oder Sprühregen. Sonst gering bewölkt, im Süden oft auch klar. Dort später gebietsweise dichter Nebel, vor allem in Flussniederungen. Tiefstwerte in der Nordhälfte 16 bis 10 Grad, sonst 9 bis 4 Grad, im Süden lokal Frost in Bodennähe.

Am Samstag in weiten Teilen der Norddeutschen Tiefebene wechselnd bis stark bewölkt und vereinzelt geringfügiger Regen. Heitere Abschnitte am ehesten an der See und an der dänischen Grenze. In der Mitte und im Süden nach Auflösung von Frühnebelfeldern zunächst heiter oder sonnig und trocken. Am Nachmittag im Südwesten Aufzug von Wolkenfeldern, steigendes Schauerrisiko. Höchsttemperaturen im Nordosten und an der See 18 bis 22 Grad, sonst 23 bis 26 Grad, mit den höchsten Werten zwischen Oberrhein, Main und Inn. Im Nordosten anfangs noch mäßiger, an der Ostsee auch frischer und stark böiger Wind um West, sonst schwachwindig. In der Nacht zum Sonntag im Norden und Nordosten immer noch gebietsweise dichte Wolkenfelder, aber kaum noch Niederschlag. Im Südwesten und Westen zunehmend wolkig bis stark bewölkt und von Frankreich aufkommende schauerartige, teils gewittrige Regenfälle. Gebietsweise Nebel. Tiefstwerte 14 bis 6 Grad.

Am Sonntag im Südosten und Osten teils heiter, teils wolkig, im Nordosten anfangs noch stärker bewölkt, aber trocken. Sonst von Westen her starke Bewölkung und gebietsweise schauerartiger Regen, vor allem im Südwesten auch teils kräftige Gewitter. Temperaturmaxima an der See um 20 Grad, sonst 21 bis nahe 26 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus südöstlichen Richtungen. In der Nacht zum Montag unterschiedlich stark bewölkt, von Südwesten und Westen her ostwärts ausbreitender schauerartig verstärkter Regen, anfangs auch noch Gewitter. Länger trocken im Osten sowie später wieder im Westen. Abkühlung auf 15 bis 9 Grad.

Am Montag im Tagesverlauf auf den Osten und Südosten übergreifende Schauer und einzelne Gewitter. Im Südwesten, Westen und später auch in der Mitte aufgelockert bewölkt und zunächst kaum Schauer. Am Nachmittag und Abend im Westen und Nordwesten erneut aufkommender Regen. Höchstwerte 18 bis 24 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind, im Nordosten aus Südost, sonst aus Südwest. In der Nacht zum Dienstag in der Osthälfte anfangs noch teils kräftiger schauerartiger Regen mit vereinzelten Gewittern. Auch vom Westen auf die Mitte übergreifender Regen. Im Süden dagegen vielerorts trocken, aber bewölkt. Tiefstwerte 13 bis 7 Grad.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Julia Fruntke